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Hier findet ihr das Video meines TEDx Talks vom 09.11.2018 am Deggendorf Institute for Technology (DIT). Der Vortrag wurde in Englischer Sprache aufgezeichnet.

In meinem Vortrag beschreibe ich, warum ich Holakratie als „Arbeit für Erwachsene“ empfinde – in Abgrenzung zur Arbeit in konventionellen Managementhierarchien. 

Meine Hauptthese lautet: Wenn wir wie Erwachsene miteinander arbeiten wollen, dann müssen wir wahrhaftig Autorität verteilen (nicht bloß delegieren). 

Das Regelwerk der Holakratie (die Verfassung) erlaubt es uns, einander auf Augenhöhe zu begegnen, ohne in die alten Eltern-Kind-Dynamiken zurück zu fallen. Niemand muss „empowert“ werden und es gibt keine „heroisches Leadership“ mehr – keine Retter und keine Opfer. Anstelle dessen erhält jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, die Spannungen seiner Rolle zuverlässig zu prozessieren und sich selber zu helfen. 

Verteilte Autorität bedeutet, dass Rollenfüller Entscheidungen im Sinne ihrer Rolle treffen dürfen, ohne sich „den Segen von oben“ abholen zu müssen, geschweige denn sich der ‚Tyrannei des Konsens‘ unterwerfen zu müssen (alle ins CC der Email setzen). Stattdessen: Sei ein Ferrari! Wenn die Straße frei ist, dann kannst du ruhig Gas geben. Solange Du einig Grundregeln beachtest, genießt Du einen großen Grad von Autonomie in der Holakratie.  

Skript als Blogpost

Du findest mein ursprüngliches Skript für diesen Vortrag auf der Blog-Plattform Medium. Das Endergebnis weicht etwas ab, aber sowohl Video als auch Blog-Post (auf Englisch) beleuchten ähnliche Aspekte.  

Holacracy: Work for Grown-Ups